
«Die schöne Galathée», «Boccaccio», «Dichter und Bauer», «Das Pensionat» oder: «Leichte Kavallerie». Das sind nur fünf der beinahe zweihundert Operetten, Komödien, Possen und anderen Bünenwerke, die der Komponist und Kapellmeister Franz von Suppé für die Theater Wiens komponierte. Heute wird Suppé – der sich selbst mit einem accent grave «Suppè» schrieb – fast ausschliesslich an jenen Werken gemessen; nicht selten wird er als «Vater der Wiener Operette» bezeichnet. Dass derselbe Suppé auch Kirchenmusik komponierte, ist hingegen weitgehend vergessen gegangen.


